Was ist das beste Katzenfutter

03 Juni 2011 keine Kommentare
eingetragen unter: Gesundheit

kitty18Nach mehreren Anfragen an unsere Redaktion, was wohl das Beste Katzenfutter sei schickten wir unser liebe Userin Susann auf Recherge ins Netz.

Also, alle Futtersorten in OnlineShops sind zwar hochwertig, aber halt auch nicht günstig zu haben.
Eine wohl sehr gute, gefütterte Sorte ist MACs, es gibt sie bis zu 800gr Dosen in sehr vielen Sorten gibt.

Sonst sind nicht verachtenswerte Futtersorten “Cachet Select” vom Aldi Süd (205gr Dosen, 60% Fleisch und Nebenerzeugnisse) oder von Aldi Nord das “Lux”  in 410gr Dosen.

Achtet bei Futter auf folgendes:

  • Die Reihenfolge der Zutaten sagt etwas über die Menge aus. Was an erster Stelle steht, ist auch am meisten drin.
  • Hohe Fleischanteile sind super wichtig (genauere Erläuterung unten)
  • Getreide & Zucker sind Müll, machen die Katze fett und krank (unten mehr dazu)
  • Je hochwertiger das Futter, desto weniger musst man füttern (unten mehr dazu)

Wenn möglich, füttert Katze zu 100% nur mit Nassfutter. Der Grund dafür ist simpel: Katzen kommen aus warmen, kargen Gefilden und trinken naturbedingt recht wenig – notwendige Flüssigkeit erhielten Sie überwiegend über Ihre Beutetiere.
Trockenfutter ist ungesund, außer man gibt pro Kilo 20€ aus für Getreidefreies Trockenfutter.
Annehmbare Futtersorten sind am ehesten noch Grau und Orijen. Wenn die Katze noch kein Trockenfutter kennt, nicht beibringen – höchstens als Leckerli.

Sollte die Katze es vertragen, könnt  Ihr auch rohes Fleisch geben (alle Tiere außer Schwein!), gerade ein Gulaschwürfel/Woche  ist ideal zur Vorbeugung von Zahnstein. Herkömmliches Futter ist dazu zu weich oder zu bröckelig.
Bis zu 20% der gesamten Menge darf man verfüttern, ohne das man Spurenelemente und Vitamine zumischen (Supplementieren) muss.
Besonders beliebt sind hierbei:

  • Kalbsherz
  • Hühnerherzen (gibts im Supermarkt!)
  • Hühnermägen (Supermarkt!)
  • Hühnerhälse
  • Innereien aller Art (Niere, Leber nicht zuviel, da stark belastet)

Hohe Fleischanteile
Eine Katze ist ein Fleischfresser, klar. Man sollte bedenken, das Firmen versuchen, mit wenig Kosten herzustellen.
Oft liest man daher folgendes:
Fleisch- und Tierische Nebenerzeugnisse (mind. 4% Rind, mind. 4% Hühnchen)
Und die kompletten restlichen 92% Inhalt teilen sich in den darauf folgenden Sachen auf.

Bei Cachet Select z.B. heißt es:
Fleisch- und Tierische Nebenerzeugnisse (60%, davon mind. 4% Rind, mind. 4% Hühnchen)

Also? Hier haben wir bereits 60% sinnvoll gefüllt.
Wobei hier, wieg esagt, gerne gespart wird. D.h. drin ist nicht nur Fleisch, sondern auch Haut, gemahlene Klauen etc.
Je hochwertiger das Futter, desto mehr Fleisch und weniger Nebenprodukte sind drin.
Je nach Hersteller gibts sogar Unterscheidungen von “Fleisch” und “Muskel”. Muskeln sind nämlich lecker und gut. Herz z.B.

Getreide und Zucker
Zucker ist für nichts und niemanden wirklich gut. Karies, kennt jeder. Wir putzen die Zähne – und Katzen? Außerdem verwerten Katzen das nicht, also überflüssig.
Getreide ist ebenfalls unnötig, dient nur dem Auffüllen und naja.. macht nicht richtig satt.
Aber! Katzen nehmen pro erjagte Maus ca. 5% Getreide auf (gemessen am Gesamtvolumen des toten Tieres). Daher sind “gute” Getreidesorten in geringen Mengen verkraftbar (z.B. in einigen hochwertigen Sorten als Reis).

Je teurer, desto günstiger
Haben da mal eine Milchmädchenrechnung gemacht.
Und zwar steht bei Billigfuttersorten drauf, bei einer normalgewichtigen Katze (4kg) 2 Dosen/Tg. (=1/10 des Körpergewichts!)
Das macht beim Aldi-Futter Cachet Select (200gr) 0,35ct.
Macht bei 30 Tagen im Monat 21,00€ bei einem Bedarf von 12kg.

Bei hochwertigen Futtersorten kommt die Katze aber mit deutlich weniger Futter aus, da der Bedarf ja schneller durch gute Inhalte gedeckt wird.
Dort frisst eine Katze ca. 200gr pro Tag.
Mit einer 400gr Dose von Macs wären wir also bei 0,59ct pro Tag (1,19€/Dose).
Das macht bei 30 Tagen im Monat 17,70€ bei einem Bedarf von 6kg.

Das ist natürlich nur grob überschlagen, von der Menge her, aber letzten Endes zeigt es auf, ein teureres Produkt im Endeffekt sogar günstiger sein kann.

Eingetragen und bearbeitet von: Susann, gefunden bei das-grosse-tierforum.de

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